Bunte Herbstzeit

Der Sommer neigt sich langsam dem Ende. Auch wenn er sich nicht so wirklich verabschieden kann. 27 Grad ist ja etwas ungewöhnlich für den Herbst. Würden da nicht die bunten Blätter von den Bäumen fallen, würden wir gar nicht merken, dass es schon Oktober ist.

Für viele symbolisiert der Fall der Blätter den Kreislauf des Lebens und somit die Vergänglichkeit. Das Jahr neigt sich dem Ende, die Bäume lassen ihre abgestorbenen Blätter ab fallen und die Tage werden kürzer. Es wird früher dunkler – damit aber auch kuschliger. Zeit zum philosophieren und kreativ werden, Zeit für die besten Kunstwerke und Zitate.

Ein Zitat finde ich besonders schön: „Jeder der denkt, die fallenden Blätter wären tot, der hat sie noch nie im Wind tanzen sehen.“

Da es ja zur Zeit nicht besonders windig ist, habe ich sie einfach mal tanzen lassen.

Außerdem schenkt der Herbst uns Wärme. Da es draußen so abkühlt (normalerweise), brauchen wir das Gefühl von Wärme. Durch die warmen Farben des Herbstes empfinden wir die Temperatur nicht ganz so kalt. Im Sommer dagegen findet man den Kontrast genau anders herum: Hier ist es heiß draußen und die Natur ist grün und frisch. Menschen brauchen Kontraste, um unser Wohlbefinden zu steigern. Die Natur bietet diesen Ausgleich. 🙂

Vielleicht will uns die Natur aber auch noch ein bisschen Wärme mitgeben für die kalten Monate des Winters?

Was ein Farbenspiel, welches sich noch einmal im Wasser spiegelt.  So schön kann ein goldener Herbst sein.

“If the year was tucked inside of a clock, then Autumn would be the magic hour.” — Victtoria Erickson

„The rustling leaves and the fresh breeze remind us: Everything we loved is here and whispers in our ears.“

„Der Herbst ist auch nicht so schäbig für Wow. Die Farben sind Brokkoli und Flammen- und Fuchspelz. Der Geruch ist Äpfel, Tod und Holzrauch. Die Fäule duftet schwach nach Weintrauben, nach Gärung, nach einem Element, das alchemisch in ein anderes umgewandelt wird, und die Luft ist feucht und du schläfst unter zwei Daunendecken in einem kalten Raum. Die Wege sind nicht mehr staubig und du kannst deine Lieblings-Pullover tragen. „- Anne Lamott

„Wild ist die Musik der herbstlichen Winde zwischen den verblichenen Wäldern.“ – William Wordsworth

„Ich merkte, dass der Herbst mehr die Jahreszeit der Seele als der Natur ist“ – Friedreich Nietzsche

 

 

 

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